Das extreme Niedrigwasser der Elbe im September 2016 gab den Impuls zur Kennzeichnung eines neuen, sogenannten Hungersteines in Dresden Tolkewitz.

 

Hungersteine erinnern von Alters her an extreme Niedrigwasserperioden sowie damit verbundenen Notzeiten als Folge von Dürren und ausbleibender Schiffbarkeit. Dabei wurde eine exponierter Stein im Flußbett ausgesucht, der durch das Niedrigwasser frei liegt. Dieser wird dann durch eine entsprechende Gravur mit dem Datum des Niedrigwassers gekennzeichnet.

Hungerstein Gravur

Kennzeichnung des neuen Hungersteines

Hungerstein Elbe 2016

Martin Kaden am neuen Hungerstein 2016

Auf Initative von Anja Kaltofen (Archäologische Gesellschaft)und Martin Kaden (Senckenberg Sammlungen) erfolgte die Kennzeichnung bzw. die Gravur des Schriftzuges durch die Firma R. u. E. Vogel sowie die Einweihung des neuen Hungersteines am 16. September 2016 vor Ort:

Elbe-Hungerstein-2016-Flut

Der Hungerstein versinkt 2016 wieder in der Elbeflut

Der neue Hungerstein ist nun im wahrsten Sinne des Wortes auch in den Folgejahren 2018 und 2019 wieder „aufgetaucht“. Zu dessen feierlicher Begrüßung fanden sich die Initiatoren auch am 13. Juli 2018 sowie das Expertenteam (s. Foto ganz unten) am 25. Juli 2019  zusammen.

Siehe dazu auch:

1. Aktueller Zeitungsbericht
vom 30. Juli 2019

2. Kurzfilmdoku vom 30. Juli 2019

Historischer Hungerstein

Historischer Hungerstein

Neuer Hungerstein

Das Expertenteam am neuen Hungerstein:    V. l . n. r. : Stephan Büttig  (Hydrologe),  Anja Kaltofen ( Archäologin),  Petra Walther (Hydrologin),  Elmar Vogel (Steinmetz und Steinbildhauer),  Martin Kaden ( Senckenberg Sammlungen),  Prof. Dr. Jan-Michael Lange  (Geologe – Senckenberg Sammlungen)      Foto: Rene Meinig

Elmar

Steinmetz- und Steinbildhauermeister, Staatl. gepr. Steintechniker,

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